Studie: Studierende mit Startup-Mentalität in Deutschland Mangelware

Startup-Interessierte wünschen sich Freiraum für Kreativität und Work-Life-Balance.

Herzlich willkommen, liebe Leser,

wir sind für Euch über diese Studie mit vielen interessanten Fakten und Zahlen zum Thema Startup-Mentalität gestoßen. Viel Spaß beim Lesen!

© Universum Deutschland – www.universumglobal.comKreative Köpfe, die noch dazu unternehmerisch denken, sind begehrt. Großunternehmen ebenso wie Mittelständler und neu gegründete Unternehmen suchen gezielt nach Mitarbeitern mit Startup-Mentalität. Fragt sich, ob es in Deutschland überhaupt genug dieser Talente mit unternehmerischem Denken gibt und welche Karriereziele und welche Erwartungen sie an die Unternehmen haben.

Einer Umfrage der Employer Branding-Beratung Universum zufolge liegt der Anteil der Studierenden in Deutschland, die entweder ein eigenes Unternehmen gründen oder bei einem Startup-Unternehmen arbeiten möchten, bei unter 10 Prozent und ist damit geringer als in Ländern wie den USA, Großbritannien und China.

Wichtig ist den jungen Talenten mit Startup-Mentalität, ihr kreatives Potenzial ausleben zu können und dass berufliche und private Belange im Einklang stehen. Von den Unternehmen erwarten sie transparente Beförderungswege, attraktive und interessante Produkte sowie ein kreatives und dynamisches Arbeitsumfeld.

Stefan Lake, Deutschland-Chef von Universum:

„Unternehmen, die Talente mit Startup-Mentalität als Mitarbeiter gewinnen wollen, sollten ihnen die Freiheit bieten, unternehmerisch zu agieren und kreativ zu sein. Ideal ist eine Umgebung, in der es erlaubt ist, Fehler zu machen – in der es möglich ist, kreative Ideen zu haben und umzusetzen, ohne dass harte Konsequenzen drohen, wenn sie nicht auf Anhieb gelingen. Eine positive Fehlerkultur kann als Erfolgsmotor eingesetzt werden.“

Weniger als 10 Prozent der Studierenden in Deutschland mit Startup-Mentalität

Einer aktuellen Umfrage von Universum zufolge planen in Deutschland 7,5 Prozent der angehenden Ökonomen und 8,5 Prozent der Studierenden der Ingenieurwissenschaften, nach ihrem Studienabschluss entweder ein eigenes Unternehmen zu gründen oder bei einem Startup-Unternehmen zu arbeiten. Demgegenüber liegt der Anteil der Studierenden mit Startup-Mentalität in den USA bei 11 Prozent bei den angehenden Ökonomen und bei 13,5 Prozent bei den Nachwuchsingenieuren.

Auch im internationalen Vergleich von 15 Ländern liegt Deutschland bei der Zahl der unternehmerisch denkenden Studierenden weit unterhalb des Durchschnitts von 12 Prozent bei den Wirtschaftswissenschaftlern und 13 Prozent bei den Nachwuchsingenieuren.

Startup-Interessierte wünschen sich Freiraum für Kreativität und Work-Life-Balance

Bei deutschen Nachwuchsökonomen mit Startup-Mentalität steht das langfristige Karriereziel, ihr kreatives Potenzial ausleben zu können, mit 55 Prozent Zustimmung ganz oben auf der Prioritätenliste. Den zweiten Platz teilen sich die Work-Life-Balance und das Ziel, unternehmerisch oder kreativ/innovativ zu sein, mit jeweils 49 Prozent.

Hier zeigt sich ein großer Unterschied zu Studierenden, die weder ein eigenes Unternehmen gründen oder bei einem Startup-Unternehmen arbeiten wollen: Bei ihnen steht das Karriereziel der ausgewogenen Work-Life-Balance an der Spitze (Ökonomen: 58 Prozent, Ingenieure: 55 Prozent), und das Ziel, unternehmerisch oder kreativ/innovativ zu sein, wird lediglich von jeweils 29 Prozent der Nachwuchsökonomen und -ingenieure als besonders wichtiges Karriereziel betrachtet.

International betrachtet, ist das Karriereziel Jobsicherheit für Startup-Interessenten überraschend wichtig: Für jeden Dritten von ihnen ist die Sicherheit und Stabilität des Arbeitsplatzes von großer Bedeutung. Anders in Deutschland: Unter den Studierenden mit Startup-Mentalität ist die Jobsicherheit lediglich für 20 Prozent der Nachwuchsökonomen und 30 Prozent der Nachwuchsingenieure ein wichtiges Karriereziel.

Gefragt: innovative Arbeitgeber mit attraktiven Produkten oder Dienstleistungen

Wenn man die Startup-Interessenten in Deutschland danach fragt, welche Eigenschaften ein Arbeitgeber haben muss, um für sie attraktiv zu sein, lauten die drei häufigsten Antworten: transparente Beförderungswege, attraktive und interessante Produkte oder Dienstleistungen sowie ein kreatives und dynamisches Arbeitsumfeld. Auch im internationalen Vergleich sind dies die Kriterien, die für gründungsinteressierte Studierende ein Unternehmen besonders attraktiv machen.

 

Über die Universum-Studie „Talent attraction for startups“

Für die Studie „Talent attraction for startups“ wertete Universum die Ergebnisse von Umfragen unter Studierenden in Ländern wie den USA, Großbritannien und China aus. Die Studie steht unter bit.ly/TISeries auf der Website von Universum als Download zur Verfügung.

 

Quelle: www.openpr.de

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