Vom Huhn, vielen Hühnern, und noch mehr gackernden Baureihen und Komponenten..

…bishin zur Ruhe auf dem Wickeltisch. Produktentwicklung für Kreative.

Herzlich willkommen liebe Leser,

Ulrike von Firlefanz-Design macht Hühner. Viele Hühner. In vielen Varianten. Wie Ulrike dazu kam möchte ich Euch heute erzählen und zusammenfassend veranschaulichen, wie wir Kreative unsere Produkte so entwickeln. Aber mehr dazu später. Erstmal zu Ulrikes’s Geschichte.

Ulrike’s Geschichte.

Alles begann mit meinen Wichteln. Ich suchte ein Mobile, um es über dem Wickelplatz aufzuhängen, weil mein Sohn NIE liegen blieb. Federn fand ich sehr passend, da sie sich leicht und luftig bewegen. So dachte ich eine Weile darüber nach, bis ich die Zeit fand ans Werkeln zu gehen….

(c) Ulrike Breu von Firlefanz-DesignDie Hühner fertige ich jetzt schon sehr lange, nachdem ich ein Huhn von Omi, einer Schneiderin, geschenkt bekommen hatte. Dies sah aber ganz anders aus: ohne Kamm und Federn, mit geflochtenen Beinen und ein wenig „ungelenk“. Während ich die Idee, in die Hühnerzucht einzusteigen, einige Zeit mit mir herumgetragen habe, reifte die Vorstellung der jetzigen „Hühnerrasse“ in meinem Kopf und nahm Gestalt an.

Schließlich setzte ich mich in meinen Hühnerstall/ Hobbyraum und begann die ersten Zuchtversuche und sie gelangen, die Hennen wurden immer schöner und feiner… und ich war infiziert. So sind über die Jahre schon viele Hühner-Generationen geschlüpft und finden reißenden Absatz!

So geht es mit den meisten Produkten: man „trägt sie einige Zeit im Kopf herum“, beginnt, probiert und ist im Fieber.

Später zogen die Mäuse in den Hühnerstall ein und nach Mitternacht entstehen die Eulen ;-)

Den Hühnerstall findet Ihr in Ihrem Shop bei DaWanda.

 

Kreative Produktentwicklung vereinfacht zusammengefasst.

Die Idee

Im Gegensatz zu gewöhnlichen Unternehmern, die erst den Markt erforschen und nach Geschäftsnischen suchen und dann ein Produkt entwickeln, haben wir Kreative die Idee zum Produkt schon lange im Kopf.

(c) Ulrike Breu von Firlefanz-DesignWir wachen auf damit, oder nein, die Idee weckt uns auf. Früh morgens um 5.30Uhr, wir sind noch todmüde, aber nein, nagend, meckernd entfacht sie die Sehnsucht nach der Werkstatt und dem Wunsch nach sofortiger Umsetzung und Erstellung eines Prototyps.

Was machen wir Kreative? Logisch, wir stehen auf und arbeiten.

Mögen die Anderen komisch gucken und sich wundern. Dies ist uns egal, denn wir sind auf einer Mission. So, ist das eben. Es ist nicht immer leicht mit uns zusammenzuleben. Wir sind unberechenbar, schämen uns manchmal dafür, nichtsdestotrotz führen wir nur gutes im Schilde. Wir möchten die Welt mit unseren Ideen besser machen.

 

Die Analyse des Prototyps

Tja, beim ersten Versuch klappt es wohl nicht immer gleich perfekt. Ärgerlich. Aber wir sind auf dem Weg und das ist halb gewonnen. Möge der erste Prototyp noch etwas grob wirken und hier und da Potential für Verbesserung darbieten, so nehmen wir die Herausforderung dankend an. Wir gehen los und suchen nach besseren Materialien, cooleren Add-Ons oder feilen noch an der Größe oder den Abmaßen. Wir müssen uns konzentrieren, also sprecht uns nicht an. Es gibt wichtige technische Probleme zu lösen. Auch wenn wir regungslos vor uns hin starren – wir arbeiten. Ehrlich.

(c) Ulrike Breu von Firlefanz-DesignAuf zum Prototyp zwei. Die Details werden feiner, technische Probleme eleganter gelöst, für dieses spezielle Produkt entwickeln wir bereits ganz spezielle Fertigungsschritte. Wir lernen unser eigenes Produkt kennen.

Möglicherweise sind wir irgendwann zufrieden mit dem Ergebnis.

Oh, nein, Moment…funktioniert es überhaupt? Ist denn drin was drauf steht? Ja, das tut’s. Glück gehabt. Funktionstest erfolgreich.

Geschafft. Wir können in Serie gehen, sind stolz auf uns und denken eifrig über einen eingängigen Produktnamen nach.

 

Produktionsorganisation

(c) Ulrike Breu von Firlefanz-DesignBereits während der Prototypentwicklung haben wir uns Vorlagen, Schnittmuster und Schablonen entworfen oder Notizen gemacht, die wir jetzt in unterschiedliche Größen skalieren, Varianten verpacken und/oder hochrechnen.

Und wir wissen, wo es all die Zutaten gibt, die wir zur Herstellung benötigen und wie viel Zeit diese in Anspruch nimmt. Wir überlegen, welche Teile des Endprodukts wir schon vorab in „größeren Mengen“ fertigen können um Synergien zu nutzen. Das spart uns später Arbeit und verkürzt die Lieferzeit, sofern wir nicht jede Designvariante auf Lager haben möchten.

Wir kennen auch die Produktkosten und kalkulieren einen gewinnbringenden Verkaufspreis. Natürlich recherchieren wir auch die Konkurrenz aber unser Produkt ist immer so einzigartig, dass es kaum vergleichbar ist mit anderen Produkten.

Das verkaufsfertige Produkt

Nach einer nervenaufreibenden Fotosession, sind auch schon die ersten Produktfotos auf dem Rechner. Produktbeschreibungen und Verkaufstexte werden in einer kreativen Marketingstunde verfasst und beides schön verpackt in den Online-Shop eingestellt.

Jetzt hoffen wir, dass unsere Kreationen gut ankommen und viele glückliche Käufer finden.

(c) Ulrike Breu von Firlefanz-Design

 

Das Copyright der Bilder gehört natürlich (c) Ulrike von Firlefanz-Design. 

 

 

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